Gute Frage

Viele Leser haben mich nun schon gefragt, ob ich auch im wirklichen, im sogenannten ersten Leben anzutreffen wäre. Und wenn dies der Fall sei, wo genau und unter welchen Umständen. Verstehen Sie mich nicht falsch wenn ich hier ausweiche: ich mag misanthrop sein, aber niemand, der die Menschheit hasst. Ich lebe eben gern allein und abgeschieden, fern jeder Zivilisation außer der meinigen, derjenigen Irinas und der meiner Topfpflanzen. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich keine Sonne mag? Für den Rest genügt mir Geschriebenes. Das nur, damit niemand denkt ich wäre nicht real, ein Krimineller gar! Ich existiere genauso wie mein U-Boot dies tut. Genauso wie es die Bahamas gibt und die Balearen, Irina, meine Espressomaschine, und hatte ich meine Topfpflanzen schon erwähnt? Wenn ich jedoch tauche wird es gar unmöglich mich aufzuspüren: Nicht einmal Bob, ein guter und alter Bekannter meinerseits, der in seinem Leben schon weit mehr Zeit als ich im Dunkeln verbracht hat, vermag dann meinen Ort zu bestimmen. Hier antwortet er z.B. auf die Frage eines GEZ-Gebührenfahnders ob er, also Bob, wisse wo ich zu finden sei.

Neuer Filmklassiker

Auf 1200ft Tiefe festgemacht und britisches Unterseekabel angezapft. Das mache ich häufig, wenn Irina mal wieder an Land oder auf Migräne ist und mir der Sinn (?) nach einem schönen Klassiker des Erotik-Filmgenre steht. Heute war’s ein Film in Starbesetzung, mit Amanda Holden in der Hauptrolle. Wie ungewöhnlich…

Der Plot eines solchen Films ist ja eigentlich immer der selbe und schnell erzählt:

„Eine junge hübsche Blondine sitzt gelangweilt auf einer Party inmitten versnobter Bengel… Dann betritt ein Mann der Arbeiterklasse den Raum. Er ist fett, verschwitzt, häßlich und unansehnlich. Mal ist er ist Klempner und soll ein Rohr verlegen, mal ist er aber nur Gebrauchttelefonverkäufer. Die Snobs sehen ihn und belächeln seine Erscheinung.“

„Dann aber packt er sein riesiges Organ aus. Die Blondine erblickt es, ihre Augen werden ganz groß und – zum Entsetzen der Snobs – sie läßt ihn ran. Der Prolet beginnt die Schöne immer stärker zu penetrieren. Diese ist überrascht, ob des Geschicks, welches er dabei an den Tag legt. Ihre Erregung steigert sich immer mehr – Schweißperlen glänzen auf ihrer Stirn – wird zum Orkan – sie bebt. Dann bricht es über sie herein – Tsunami der Lust… Sie wirft ihr Haar zurück, wischt die Tränen des Glücks aus ihren Augen… Ihr MakeUp ist verschmiert…“

„Der Prolet hat seine Aufgabe erfüllt, er packt sein Organ wieder ein und geht. Zurück bleibt eine zerzauste Blondine – erschöpft, doch überglücklich – und ein paar Möchtegern-Snobs, die verschämt ihr eigenes Gemächt betrachten und schmerzvoll erkennen müssen, dass sie wohl nie so ein Riesenorgan bekommen werden.“

Jener Erotikstreifen überzeugt vor allem durch die Authentizität, mit der wundervollen Amanda Holden – die in diesem Film übrigens ihr Hardcore-Debut gibt – ihre Protagonistin mit Leben füllt.

Nicht zu vergessen sind auch Kameraführung und Bildschnitt. Hier wird nicht wie so oft verwackelt. Die Kamera bleibt drauf, vor allem bei der – für Filme dieses Genres so wichtigen Orgasmus-Szene. Hier wurde nicht getrickst… Jedermann kann erkennen, DER IST ECHT!!!

So wahr ich Dimitri Fukov bin. An diesem Unterseekabel werde ich bestimmt wieder mal Station machen.

Noch mehr geiler Sex hier.

Nachtruhe

Zur Nacht hatte ich den Befehl gegeben auf 500 Meter abzutauchen. Ich habe sehr gut geschlafen – völlig traumlos.

Reaktorausfall

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