Ist das Uboot leck hilft nur Dichten!

Ich sitze hier auf engstem Raum,
nur mit mir und ein paar ander’n,
erfüll’ mir damit einen Traum,
denn an der Luft zu wandern,

das hass’ ich wie die Pest,
früher da musst ich ständig raus
und habe oft mein Bett genässt,
doch das ist aus.

Jetzt sitz’ hier, viertausend Meter tief
und trink ein Bier,
die Angst war plötzlich weg, auch wenn ich schlief,
drum bleib ich hier.

Dimitri

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Fanpost

Dimitri Ein weiblicher Fan hat mir dieses Bild zukommen lassen. Dankeschön!
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Hol auch Du Dir ein Uboot!

Oft werde ich gefragt, wie ich zu meinem Uboot gekommen bin. Nun das ist eine lange Geschichte - Drogen, Frauen, Waffen, Topfpflanzen etc. spielen ihre Rolle darin - die ich später einmal zum Besten geben werde. Auf jeden Fall ist mein Uboot eine Spezialanfertigung, die es so nicht zu kaufen gibt. Wer die eine oder andere Million übrig hat, kann aber bei U.S. Submarines vorbeischauen. Dort kann man sich privat Uboote kaufen. Uboot der russischen Oskar Klasse
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Wo ist Murmansk?

Wir sind jetzt schon fast einen Monat unterwegs und Murmansk ist immer noch nicht in Sicht. Ich sehe nur Fische und Algen aus dem Bullauge. Ich glaube Irina verarscht mich, wahrscheinlich hat sie die Maschinen die ganze Zeit nur mit halber Kraft befeuert. Hmm, würde so gar nicht zu ihr passen, eigentlich liebt sie es aus Maschinen das letzte rauszuholen. Mit dem Mixer, den ich ihr letztens zur Reparatur gegeben habe, kann ich jetzt ohne Problem Akten vernichten, also Leitz-Ordner rein und krxlkraxlkrunsch ist er zu Staub zermahlen.

Vielleicht sollte ich die Koordinaten von Murmansk nochmal checken, nach denen ich navigiert habe: -17,8 Lat. 49,3 Lon. oder waren das die Temparatureinstellungen für meinen Kühlschrank?

Dimitri

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Heute: Tauchgeräusche

Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.
Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.
Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.
Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.
Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.

Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.
Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.
Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.
Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.
Blubb, blubb, blubb. Bilubb, Balubb, Blobb. Blubb, blubb.

Gute Frage

Viele Leser haben mich nun schon gefragt, ob ich auch im wirklichen, im sogenannten ersten Leben anzutreffen wäre. Und wenn dies der Fall sei, wo genau und unter welchen Umständen. Verstehen Sie mich nicht falsch wenn ich hier ausweiche: ich mag misanthrop sein, aber niemand, der die Menschheit hasst. Ich lebe eben gern allein und abgeschieden, fern jeder Zivilisation außer der meinigen, derjenigen Irinas und der meiner Topfpflanzen. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich keine Sonne mag? Für den Rest genügt mir Geschriebenes. Das nur, damit niemand denkt ich wäre nicht real, ein Krimineller gar! Ich existiere genauso wie mein U-Boot dies tut. Genauso wie es die Bahamas gibt und die Balearen, Irina, meine Espressomaschine, und hatte ich meine Topfpflanzen schon erwähnt? Wenn ich jedoch tauche wird es gar unmöglich mich aufzuspüren: Nicht einmal Bob, ein guter und alter Bekannter meinerseits, der in seinem Leben schon weit mehr Zeit als ich im Dunkeln verbracht hat, vermag dann meinen Ort zu bestimmen. Hier antwortet er z.B. auf die Frage eines GEZ-Gebührenfahnders ob er, also Bob, wisse wo ich zu finden sei.

Submariner Humor

Ein alter Scherz aus Zeiten des Kalten Krieges: Unsere Hauptbeschäftigung galt dem Aufspüren und Überwachen amerikanischer Schiffe und U-Boote. Wir spionierten sie aus und sie uns. Da niemand einen Krieg vom Zaun brechen wollte (oder durfte), beschränkten wir uns auf den Austausch von Worten und ließen die Torpedos im Rohr. Im Grunde eine etwas teurere Form des Spiels “Schiffe versenken”. Gewonnen hatte derjenige, dessen Botschaft zuerst eintraf. Sie werden sich nun sicherlich fragen wie. Die SMS war ja noch gar nicht erfunden zu der Zeit. Also, während die Amerikaner auf das bewährte Mittel des Funkspruchs zurückgriffen, der dann oft aus wenigen, äußerst schlecht gesprochenen Worten Russisch mit anschließendem breiten amerikanischen Gelächter bestand machten wir uns einen Spaß daraus ihnen in Russisch Brot gelegte Textbotschaften (in perfektem Englisch) zukommen zu lassen. Der Weg per Post dauerte natürlich erheblich länger als ein Funkspruch und traf auch manchmal zu spät ein, doch demonstrierte er Überlegenheit – denn sie hätten sonst oft nicht mal gemerkt, dass wir in ihrer Nähe gewesen waren – und war meines Erachtens weitaus origineller.

Russisch Brot

Leute die diesen Beitrag nicht gelesen haben, haben auch diesen nicht geblickt.

Ain’t no sunshine…

Ain’t no sunshine where she dives,
it’s not warm when she’s below,
ain’t no sunshine where she dives,
and she always dives for long,
anytime she goes below.

Wonder this time where we go,
wonder if we’re gonna stay,
ain’t no sunshine where we go,
and this boat just ain’t no boat,
anytime we go below.

And I know, I know, I know …
… hey, where she goes I’m bound to go,
ain’t no sunshine when we’re below.

Ain’t no sun when we’re below,
only darkness everyday,
ain’t no sunshine when we’re gone,
and this russian submarine,
is the place that I call home.

D.

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Taucht nix.

Ich fühl mich heute so geschlaucht,
dabei sind wir nicht abgetaucht.

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Jemand führt mein Leben woanders…

Warum sollte ich meinen Tagesablauf beschreiben, wenn er doch schon in einem anderen Blog sehr treffend beschrieben steht : Uboot-Rundfahrt

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