Großmutter
Montag, Dezember 3, 2007 — DimitriEs sieht so aus, als ob Dimitri bereits seit einiger Zeit und ziemlich überstürzt sein Blog für seine kranke Großmutter in Novosibirsk vernachlässigen müssen …
Es sieht so aus, als ob Dimitri bereits seit einiger Zeit und ziemlich überstürzt sein Blog für seine kranke Großmutter in Novosibirsk vernachlässigen müssen …
Mehrere Totalausfälle der Maschine, schwere Wassereinbrüche und 14 Meutereien der Küchenhilfengewerkschafter müssen erstmal als Erklärung für meine lange Abwesenheit hier dienen.
Und hier eine Liste der Suchbegriffe, mit denen mein Blog gestern gefunden wurde:
Besonders die Suchbegriffe “bestes badezusatz für wanne” machen mich nachdenklich … der Rest ist ja durchaus seriös.
Dimitri
P.S. Was der Papst wohl zu dieser Seite sagen würde?
P.P.S. Okay, das P.S. ist zu sehr seitenfixiert sagt Mutter Theresa.
Auf meinem Tisch liegt eine Tüte Schnee,
sie ist ganz frisch, wenn ich es richtig seh’.
Die Nase kribbelt, eine weihnachtlich’ Gefühl,
dann Schweißausbruch, schnell lüften, es ist schwül.
D.
… was für diesen Blog gilt, galt auch für mich lange Zeit in Bezug auf Gras. Dann bin ich auf drugcom.de gestoßen. In 50 Tagen war ich clean. Als nächstes will ich mit Koksen aufhören und später denke ich vielleicht über Alkohol nach.
Schön auch, dass man diesen Blog bei Google finden kann, wenn man nach “Kokain strecken” sucht.
Ach und es wird auch höchste Zeit von Grass wegzukommen. Meine Blechtrommel habe ich an Herbie verschenkt … der trommelt jetzt immer, wenn Irina schlafen will.
Dimitri.
Der gestrige Entschluß der gesamten Bootsbesatzung, der russisch-orthodoxen Kirche den Rücken zu kehren und sich voll und ganz unserer neuen Religion zuzuwenden, hat ein Menge kreative Energie freigesetzt:
Fedor hat aus Teilen des Feuerleitsystems ein E-Meter zusammengebastelt, Irina hat ihre leckeren Blinis gekocht und ich habe die sorgsam gehütete Wodka-Notreserve (Russkij Standard) geopfert. Dann wurde munter getrunken, verzehrt und geemetert. Irina hat gewonnen, sie hatten einen Thetan-level von 13! Allerdings hatte sie auch schon zwei Flaschen Russkij Standard ganz allein geleert, und unser höchst religiöse Selbstversuch hat eine eindeutige Korrelation zwischen Wodka- und Thetan-Level gezeigt.
Natürlich musste unsere Schiffsikone auch dran glauben, aber wozu hat man einen Tuschekasten an Bord…



nachher
vorher

Ich habe da eine äußerst interessante Religion gefunden, mit Anhängern überall - bestimmt auch in Deiner Nachbarschaft.
Folgende Seite hilft bei der Kontaktaufnahme. Finde auch Du Scientologen in Deiner Nähe:
http://www.truthaboutscientology.com/
Sehr schön auch, dass es ausgesprochen neutrale Seiten wie die folgende gibt, auf der man mal ganz objektiv testen kann, ob man vielleicht die Religion wechseln sollte: http://religo.ch/ist-die-scientology-lehre-fur-mich-geeignet/
In dem Zusammenhang auch zukunftsweisend: kirche.tv
Nach einer verlorenen Wette haben Irina und ich zusammen eine Séance abgehalten, unser Smutje Hörbi gibt ein wunderbares Medium ab, wenn er einen kräftigen Schluck Russian Standard intus hat - das Beste ist aber, dass er sich danach an nichts erinnern kann.
Nun, wir saßen eine Weile gemütlich im Pentagramm aus schwarzen Kerzen herum, als Herbie plötzlich in die Person einer toten Wahrsagerin versetzt wurde, was wir an den rumänischen Flüchen erkannten, die er bei der Suche nach den Tarot-Karten ausstieß, die im Besteckkasten unter den Löffeln lagen.
Die Karten zeigten - wie mit Herby abgesprochen - relativ schnell, dass Irina und ich heiraten und schon bald nach der Heirat ein süßes Kind bekommen würden. Sofort waren Irina und ich in einen unserer üblichen Streits verstrickt, wie wir das Kind nennen sollten. Schließlich einigten wir uns auf einen Doppelvornamen, vor allem aus dem Grunde, dass das Kind dann später selbst entscheiden konnte, ob es mit dem einen oder anderen Vornamen gerufen werden wollte. Ich freue mich schon auf Dich: Pullerinchen Strullerinchen Fukov.
Dimitri
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Viele Leser haben mich nun schon gefragt, ob ich auch im wirklichen, im sogenannten ersten Leben anzutreffen wäre. Und wenn dies der Fall sei, wo genau und unter welchen Umständen. Verstehen Sie mich nicht falsch wenn ich hier ausweiche: ich mag misanthrop sein, aber niemand, der die Menschheit hasst. Ich lebe eben gern allein und abgeschieden, fern jeder Zivilisation außer der meinigen, derjenigen Irinas und der meiner Topfpflanzen. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich keine Sonne mag? Für den Rest genügt mir Geschriebenes. Das nur, damit niemand denkt ich wäre nicht real, ein Krimineller gar! Ich existiere genauso wie mein U-Boot dies tut. Genauso wie es die Bahamas gibt und die Balearen, Irina, meine Espressomaschine, und hatte ich meine Topfpflanzen schon erwähnt? Wenn ich jedoch tauche wird es gar unmöglich mich aufzuspüren: Nicht einmal Bob, ein guter und alter Bekannter meinerseits, der in seinem Leben schon weit mehr Zeit als ich im Dunkeln verbracht hat, vermag dann meinen Ort zu bestimmen. Hier antwortet er z.B. auf die Frage eines GEZ-Gebührenfahnders ob er, also Bob, wisse wo ich zu finden sei.